Buchinger Fasten
Buchinger Fasten wird auch Saftfasten genannt. Dabei wird viel Wasser, Kräuter- und Früchtetee getrunken. Mittags ein frisch gepresster Frucht- oder Gemüsesaft. Und am Abend eine heiße Gemüsebrühe gelöffelt. Ab und zu darf ein Teelöffel Honig in den Tee.
Heilfasten nach Buchinger ist eine der bekanntesten Methoden der Fastenkuren. Nach dem Studium für Medizin ging Dr. Otto Buchinger als Arzt zum Militär. Im Jahre 1917 erkrankte Buchinger an einer Mandelentzündung, die nicht richtig ausheilte und sich daraufhin ein starkes Gelenkrheuma entwickelte. Da es noch kein Antibiotika gab und auch die Schulmedizin sonst nicht helfen konnte, machte Otto Buchinger auf anraten eines Freundes seine erste Fastenkur. Nachdem Ihm die erste Kur starke Erleichterung brachte verlies Buchinger das Militär und wand sich der Naturheilkunde zu. Dr. Buchinger versuchte die Effekte nach einer Heilfastenkur zu erklären. Er begründete den positiven Erfolg damit, dass es beim Heilfasten zum Entschlacken und Entgiften des Körpers komme und somit ein Selbstheilungsprozess für die heilende Wirkung verantwortlich ist. Heilfasten war für Ihn auch die Umstellung auf eine gesunde Ernährung sowie ausreichend Bewegung. Nach dem Motto „Nur in einem gesunden Körper lebt eingesunderGeist“.
