Fastenwandern

Sich für das Fastenwandern zu entscheiden hat mehrere Gründe: abnehmen, entschlacken, Krankheiten ( zB. Allergien, Arthrose) loswerden, Ernährungsumstellung, Probleme verarbeiten, neue Kraft und Mut finden. Es ist eine Möglichkeit zu sich selbst zu finden und Unerwünschtes loszulassen.

Fastenwandern ist eine Steigerung zum Fasten. Der Erholungswert einer Fastenwanderwoche entspricht dem von zwei bis drei Wochen „normalen“ Urlaubs.

Durch die Verbindung von Fasten und Wandern wird der Stoffwechsel ordentlich angeheizt. Das begünstigt den raschen Abbau von Giftstoffen. Auch die Gewichtsreduktion ist höher als beim Fasten allein. Es werden durch die Bewegung fast 50% mehr Kalorien verbraucht.

Beim Wandern wird die gesamte Muskulatur beansprucht, dadurch wird der ganze Körper geschmeidig und gut durchblutet. Die fließenden Bewegungen beim Wandern schonen Bänder, Sehnen und Gelenke sodass es keine Verletzungen der Muskulatur gibt. Während die Schulter- und Nackenpartie entspannt, werden die Fußreflexzonen angeregt. Auch die Verdauung kommt in Schwung. Zur körperlichen und geistigen Entschlackung kommen noch die Aktivierung des Kreislaufs, die Erhöhung der Sauerstoffaufnahme und damit die Abatmung des Säureüberschusses. Somit ein geringer Verlust des körpereigenen Eiweißes aber schnellerer und höherer Fettabbau. Die Leistungsfähigkeit des Herzens wird trainiert.

Weite Felder, ruhiger Wald und rauschendes Meer lassen die Sorgen und Stress des Alltags schnell vergessen. Fastenwandern bedeutet nicht nur, Schritt für Schritt sich selbst zu finden, sondern auch die Natur mit vollen Bewusstsein wahr zu nehmen.